Cape Wrath Trail

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einleitende Worte
Cape Wrath Trail

Cape Wrath Trail … mit kleiner Lücke

Der Cape Wrath Trail ist ein ca. 320 km langer Weg durch die nordwestlichen schottischen Highlands von Fort William bis nach Cape Wrath ganz im Nordwesten. „Trail“ in diesem Fall mit „Weg“ zu übersetzen mag aber bereits irreführend sein. Ein Weg, dem der Wanderer einfach folgen könnte, ist nur im geringen Maße zu finden. Pfade. insbesondere Trampelpfade von Schafen – und viele weglose Abschnitte erwarten mich auf diesem „Trail“.

In den beiden Vorjahren war ich bereits zwischen Achnashellach und Ullapool im Letterewe- und Fisherfield Forest sowie in Knoydart zwischen Glenfinnan und Attadale unterwegs. Daher kenne ich (denke ich zumindest…) die erste Hälfte des Weges schon ganz gut; kann das Gelände einschätzen.

Diesmal also eine recht lange Wanderung; 14 Tage habe ich geplant – ein Schnitt von ca. 23 km pro Tag, dazu noch ein weiterer Reservetag. Ob diese eher optimistische Einschätzung berechtigt war – davon werde ich im Folgenden berichten.

Cape Wrath TrailDie „offizielle“ erste Etappe von Fort William nach Glenfinnan spare ich mir, da diese hauptsächlich direkt an einer Straße entlang führt und mir nicht besonders interessant erscheint.

Um nicht das gesamte Essen mitschleppen zu müssen, habe ich zur Hälfte des Weges ein „Zwischendepot“ eingerichtet: Essen für die ersten 8 Tage nehme ich mit (gut 4 kg) weitere 4 kg schicke ich per Post nach Inverlael nahe Ullapool vor. Dort ist dann auch eine „Indoor“–Übernachtung in einem Bunk House vorgesehen.

Auf geht’s nach Cape Wrath!

… auch wenn das „Wrath“ hier nicht der scheinbaren englischen Übersetzung entspricht, klingt diese Tour bereits nach einer recht herausfordernden und sehr interessanten Unternehmung – die ich rückblickend auch tatsächlich als „zornig“ beschreiben kann.

 

Auftakt

Düsseldorf, 11.04.2011

Habe erst gestern gepackt, das wurde am Schluss etwas hektisch. Heute früh ist gutes, fast sommerliches Wetter in Düsseldorf. Meine Schuhe sind gar nicht einge­tra­gen, aber das muss jetzt gehen. Vormittags ist der Flug, so bin ich schon um 11:45 in Edinburgh.

Busfahrt in die Stadt, Gaskartuschen kaufen und et­was durch die Stadt spazieren. Die Sonne scheint, windig, kurz da­rauf doch etwas Regen auf der Royal Mile. Im Park vor der Burg scheint dann wieder die Son­ne. Den Tag erst mal ganz ruhig angehen lassen.

Über Glasgow dann per Bus nach Fort William, wo ich um Punkt 21:00 ankomme. Etwas kühl, aber kein Regen. Für die erste und letzte Übernachtung in Schottland habe ich ein Zimmer im B&B Rhu Mhor. Endgültig tourfertig werde ich meinen Rucksack erst morgen früh machen, erst mal schlafen und dann geht’s hier los: Teil 1

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