Lónsöræfi – Mývatn: Karte & Abschluss

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  Lónsöræfi – Mývatn, nach der Wanderung

… was noch geschah. Und eine Karte für den schnellen Überblick.

Abschluss

Reykjahlíð

Aufstehen, danach duschen – dafür war ich gestern zu kaputt. Bummel vormittags in Reykjahlíð umher. Noch gutes sonniges Wetter, das soll aber im Laufe des Tages schlechter werden. Ich habe noch insgesamt 4 Tage auf Island einschließlich der Rückreise vor mir. Ásbyrgi ist das einzige „echte Ziel“, das es auf dieser Reise noch gibt, dort war ich noch nicht. Per Bus ab 11:30 dann mit kurzen Stopps bei Krafla, am Dettifoss und Hljóðaklettar nach Ásbyrgi. Ich schlafe unterwegs fast ein. 15:30, angekommen, es hat sich bewölkt.

Nachher noch ein interessanter Spaziergang oberhalb der Klippen von Ásbyrgi. Der Campingplatz hier ist eher so „mittel“.

Ásbyrgi

Morgens noch etwas Regen bei 9°. Später wird es dann besser. Ich mache mich auf den „Skógarstígur“ auf – also ein Waldweg. Über noch feuchte Wiesen (obwohl es einen schmalen Weg gibt, ist meine Hose schnell bis zu den Knien nass), dann in kleine Buchenwäldchen. Dann sogar ein „echter Wald“ mit relativ hohem Nadel­ge­hölz. Gut geschützt durch den hohen Schutzwall der Ásbyrgi-Schlucht ist dies hier möglich. Eigentlich nicht sonderlich spektakulär, ist es für Island doch sehr speziell.

So viel „richtigen Wald“ hab ich hier noch nie gesehen. Der Weg führt bis zum Botnstjörn, einem Tümpel, der am Ende der Schlucht liegt. Soll ich’s erwähnen? Immerhin eine Stunde war ich bis hierhin unterwegs und mal wieder ist mir niemand begegnet (auf dem Rückweg sind immerhin eine Handvoll Leute unterwegs). Nur direkt am See bin ich nicht der Einzige (klar, ein Parkplatz ist in ca. 200 Meter Entfernung…)

Auf dem Weg zurück mal wieder Regen – genügend, dass ich die Pläne für einen weiteren Spaziergang verwerfe. So „der Burner“ ist Ásbyrgi nicht, aber ganz schön, um die Reise ausklingen zu lassen.

Nachmittags nur noch abhängen und Zeltabbau. Kurz nach 16:00 dann per Bus über Húsavík nach Akureyri. Schnell hoch zum Campingplatz; die leichte Anstrengung erkennt mein Zahn sofort, grrr. „Aus Rache“ trinke ich einen eiskalten Café Frappo Chili – lecker!!! – in der Eymundsson Buchhandlung an der Hafnarstræti. In den letzten Jahren ist dies geradezu mein Lieblingsplatz in Akureyri geworden – Bücher gucken, Leute gucken, Kaffee trinken. Mein Zahn rächt sich zurück, ist mir aber jetzt auch egal. Muss mir noch ein irre teures Buch über die Westfjorde „Vestfirðir“ kaufen – auf Isländisch, ich werde also nur die Bilder anschauen können…

Der Campingplatz in Akureyri ist leider nicht mal „mittel“ …

Akureyri

Erstmals konnte ich so gut wie gar nicht schlafen. In einem der Nebenzelte wurde noch bis weit nach Mitternacht lautstark gelabert. Bin froh, als ich diesen Sch…platz endlich verlassen kann. Gegen 9:00 Richtung Ortsmitte. Im Hafen ist ein Hotel geparkt, entsprechend voll ist es. Noch ein letzter Kaffee in der Eymundsson Buchhandlung.Kurz nach 10:00 per Bus nach Reykjavík. Erst bewölkt, später wird das Wetter besser und sehr sonnig. Die Busfahrt ist sehr langweilig.

Kurz vor 17:00 in Reykjavík, später dann zu der Unterkunft, die ich auch zu Beginn der Reise hatte. Kurzer Rundgang, bin aber von der letzten Nacht total schlapp und will ich nur noch schlafen.

Reykjavík

Aufstehen 6:45, fühle mich deutlich besser, da ich durchgeschlafen habe. Nach über 2 Wochen kann ich beim Frühstück auf einem Stuhl sitzen – das ist Luxus! Habe heute den ganzen Tag Zeit für Shopping und Gucken in Reykjavík. Packe schon größtenteils zusammen und mache dann einen Rundgang zum Café Paris. Dort echt guter Skyr (Heidelbeere) und ein großer Frappucino.

Entspannter Bummel mit Besuchen im Perlan und im National Museum (von außen ist das ein langweiliger grauer Kasten, die Ausstellung ist aber absolut empfehlenswert!).

Café Haïti (sorry, aber ihr seid zu teuer!), Harpa, 12 Tónar, Arctic Photo, diverse Buchhandlungen stehen auf der heutigen „Wanderung“ noch an. Und das Ganze nicht in den schweren Wanderschuhen sondern mit leichten Turnschuhen – schon wieder Luxus!

Abends hole ich schließlich mein Gepäck in der Unterkunft ab und mache mich zum BSÍ auf, um von dort zum Flughafen Keflavík zu gelangen. Und das Wetter zum Abschluss? Es ist genau das Wetter, das ich auch zum Anfang der Reise hatte: Es ist bewölkt, manchmal etwas Niesel.
Ende

 

Karte

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EtappeLänge / km
1Stafafell – Eskifell15
2Eskifell – Múlaskáli13
3Múlaskáli – Fremstavatn15
4Fremstavatn – Eyjabakkar17
5Eyjabakkar – Snæfell (NO-Seite)19
6Snæfell (NO-Seite) – Snæfellsskáli14
7Snæfellsskáli – Búrfellsalda19
8Búrfellsalda – Álftadalshæðir 29
9Álftadalshæðir – Þorlákslindirfremri 15
10Þorlákslindirfremri – Upptyppingar/Jökulsá á Fjöllum24
11Upptyppingar/Jökulsá á Fjöllum – Dreki17
12Dreki – Dyngjufjalladalur22
13Dyngjufjalladalur – Suðurárbotnar21
14Suðurárbotnar – Sellandafjall21
15Sellandafjall – Seljahjalli20
16Seljahjalli – Reykjahlíð18
Gesamtlänge:knapp 300

Die Etappen von Stafafell bis Reykjahlíð mit einer ungefähren Angabe der jeweligen Streckenlänge, wie es sich aus dem nachträglichen Zusammenbasteln des Tracks ergeben hat. Die tatsächliche Länge dürfte meist 1-2 km mehr gewesen sein.




Teil 3

Intro