Ófeigsfjörður – Furufjörður

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Der zweite Teil der Wanderung durch die Strandir- und Hornstrandir-Region in den Westfjorden von Island

Entlang zahlreicher Buchten und Fjorde bis ich bei Bolungarvík die Nordküste von Hornstrandir verlasse.

 

Ófeigsfjörður – Drangavík

Etappe 6

Ófeigsfjörður, 29.7.

Aufstehen 7:00, einigermaßen geschlafen. Blick aus dem Zelt; alles im Nebel, keine Spur mehr vom Fjord, Sicht ca. 100 m. Da es aber recht hell ist, hoffe ich, dass dieser Nebel nur sehr lokal ist. Erst mal Essen, dann Tagebuch nachtragen – das bietet sich an. 9:40, packe zusammen, auch wenn der Nebel unverändert ist. Ich muss eigentlich „nur“ zum Küstenpfad gelangen. Der ist Luftlinie ca. 500 m und 150 Höhenmeter entfernt. Hoffentlich lichtet sich der Nebel, es sollte heute eigentlich eine etwas einfachere Etappe werden.

Aufbruch erst gegen 10:30. Von meinem Zeltplatz sieht der Nebel allerdings unverändert aus. Ich gehe Richtung des Hvalárfoss, der ist schon von hier zu hören. Relativ steil bergab über einen Hang mit Schotter und nur wenig richtig festem Untergrund. Der Nebel lichtet sich hier aber bereits deutlich! Sicht ist nun ausreichend zur Orientierung. Vorsichtig steige ich ab und bin froh unten anzukommen. Die reißende Hvalá kann man in Richtung Straße F649 über eine Brücke queren. Aber ich gehe ohnehin von hier ab an der Küste Richtung Norden. Und endlwp_bd_Island2013_09_02_0421ich wieder ein Weg! Die ersten Meter macht die linke Ferse etwas Probleme, gibt sich dann aber. Derzeit bewölkt, an der Abbruchkante hängt der Nebel auf ca. 200 m. Aber trocken. Starker Seegeruch. Ich komme zunächst gut voran. In Gehrichtung tut sich ein kleines Stückchen blauer Himmel auf – soweit der einzige blaue Himmel in meinem Umfeld. Der Kálfatindar ist weiterhin in Wolken gehüllt – auf ca. 200 m Höhe.

Treibholz und was sonst so antreibt an der Küste. Auf der Höhe von Hrúteyjarnes erstmals Blick auf den Eyvindarfjörður. Die nördliche Seite des Fjords ist bereits teilweise sonnenbeschienen. Als ich in den Fjord einbiege klart es noch weiter auf. Jetzt ziemlich sonnig. Alles leuchtet direkt – grün, gelb, blau, etwas weiß vom Wollgras. Diverse Wasservögel in Ufernähe, die aber sofort die Flucht ergreifen, wenn ich näher komme. Ganz anders die Schafe, glotzen nur blöd.

In der Fjordbiegung mündet natürlich auch ein Fluss, die Eyvindarfjarðará. Ziemlich felsig ist es hier, so dass ich den Pfad immer wieder verliere. Dies und die Sonne strengen jetzt ganz schön an. Das Gehen heute früh bei Wolken war in dieser Hinsicht angenehmer. Der Fluss wird mittels zweier Holzbrücken gequert. Die erste Brücke ist dabei derzeit „arbeitslos“, es gibt dort gar keinen Fluss. Die zweite Brücke ist aber hier sehr sinnvoll. Danach unbedingt erst mal Pause. Es geht schon auf 14:00 zu. Gute Gelegenheit, um Socken und Schuhe zu trocknen. Die Reste der Sonnencreme kommen zum Einsatz. Weiter – der Schwung vom Vormittag ist aber weg.

Tolle Fotomotive: Wollgras, bunte Blumen, das ganze vor Gestein, das offensichtlich vulkanischen Ursprungs ist – Basalt. Auch ein Polarfuchs ist unterwegs, aber zu weit und zu schnell, um ein Foto zu machen. Überwachungs- und Angriffsflüge von Küstenseeschwalben – ich gehe besser weiter. Auch verschwindet der Weg oft im hohen Gras. Wer hat wann diesen Weg angelegt? Wahrscheinlich ein Weg, der tatsächlich genutzt wurde, als an dieser Küste noch vereinzelt Höfe waren. Auffällig ist, dass das Treibholz oft über dem Weg liegt. Und das Treibholz dürfte auch schon lange hier liegen. Das zeigt schon, dass dieser Pfad wohl schon etliche Jahrzehnte alt ist.

Nun zieht es wieder etwas zu. Bei Gathamarsvík, dem nördlichen Ende des Eyvindarfjörður eine tolle Steinformation. Ein Basalt-Bogen. Dieser umgibt einen Ausschnitt von ca. 5 m Breite und 2 m Höhe. Darüber noch genügend Gestein, das auch begehbar sein dürfte.

Ich biege in die nächste Bucht ein – Drangavík. Die Klippen von Drangavík bei Galtarsker am nördlichen Ende der Bucht sind deutlich zu sehen. Wenngleich diese Seite der Bucht bis auf ca. 200 m von Wolken verhangen ist, so ragen die zackigen Spitzen am Ende der Bucht noch aus Wolken und Nebel heraus. Im Inneren der Bucht noch etwas Rest-Sonne. Dann noch mal ein Polarfuchs – diesmal näher, aber immer noch zu schnell. Ganz schwarz Fell, sofort eilt er davon.

Kurz darauf die Reste eines Hauses oder Hofs (Drangavík). Hier wird das Gras höher, Engelwurz umgibt es. Das Holzhaus ist eingestürzt. Eine Grassodendecke als Dach und etwas Mauerwerk ist noch zu erkennen. Wie es hier im trüben Licht steht, wirkt es richtig unheimlich. Als ich für ein paar Fotos näher gehe – das Haus und die Zacken von Drangavík – höre ich tatsächlich einen Schrei! Aus dem Haus?! Wohl eher nicht – Möwen und/oder Raben in den Bergen geben gerade ihren Kommentar ab. Aber vielleicht ist die Erklärung, dass ich nur einen Vogel gehört habe, auch zu einfach…

Noch ein kleines Stückchen möchte ich gehen. Ein recht breiter Fluss – kaum Strömung – versperrt noch den Weg. Ich gehe bis zur Mündung, auch hier zu tief. Also den ganzen Weg wieder zurück bis zu einem dröhnenden Wasserfall. Schließlich wird der Fluss ca. 100 m unterhalb des Wasserfalls gefurtet. Diesmal mit den Watschuhen. Geht gut, Wasser knietief, etwas Strömung, nicht zu steinig.

Nun ist Zeltplatzsuche angesagt. Direkt am Wasserfall wäre es wirklich zu laut. Ich suche noch ca. 15 Minuten und finde einen Platz, direkt neben einem ganz kleinen Bach. Aber ziemlich windig – leider auch keine Sicht auf die Bucht. 20:15, endlich im Zelt. Danach das Übliche. Wind hat nun fast aufgehört, jedoch zieht wieder Nebel herauf – ansonsten bewölkt.

Ich liege nun ca. eine ½ Etappe hinter meinem Plan. Morgen will ich ein etwas längeres Stück schaffen. Insgesamt aber ein weiterer guter Tag! Auch heute dauert’s fast bis 24:00 bis ich wirklich Schluss mache.

 

Drangavík – Bjarnarfjörður

Etappe 7

Drangavík / Vogsbotn, 30.7.

Aufstehen ab 6:40, ganz gut geschlafen. Draußen ganz leichter Niesel, so leicht, dass ich es im Zelt nicht höre. Eventuell bin ich aber auch wieder mitten in einer Wolke. 8:00, weiterhin in der Nieselwolke. Ich beginne nun aber zu packen. Einschließlich heute liegen jetzt noch 9 Wandertage vor mir. Gut 6 Tage sind geschafft. Also über 40%.

Aufbruch kurz nach 9:00. Wetter leider unverändert. Ein dauernder leichter Nieselregen. Ich ziehe Regenhose und Regenjacke an. Erstmals also in voller Regenmontur. Die Kamera bleibt im Rucksack – Probleme wie letztes Jahr mit dem Kameraausfall will ich nicht wiederholen. Die Wolken hängen auf ca. 100 m. Die Spitzen von Drangavík somit größtenteils im Nebel. Dies ist aber mein Ziel. Zurück auf den Pfad, der aber schon sehr bald auf das steinige Ufer führt. Hier ist nur noch sehr langsames und mühseliges Vorankommen möglich.

Es hat sich nun gut eingenieselt. Meine Regenjacke könnte auch besser sein! Hab‘ den Eindruck, dass bereits nach einer Stunde etwas durchgekommen ist. Die ist Kandidat für einen Austausch!

Der Weg wird nun noch schlechter, die Gesteinsbrocken immer größer. Bin nun fast an der Spitze Galtarsker angelangt. Auf der Karte ist noch ein Weg eingezeichnet, der den äußersten Zipfel vermeidet und früher abbiegt. Habe ich wohl verpasst. Bedrohlich ragen die Spitzen aus dem Nebel hervor. Eigenartig geformt und offensichtlich Basalt. Es scheint fast geschafft. Dann sogar ein Felsvorsprung, ca. 1 m Höhe, fast eine kleine Höhle. Auf jeden Fall der erste trockene und windstille Ort bisher. Kurze Pause, auch die Möglichkeit, ein paar Fotos zu machen.

Jetzt noch ums Eck und es sollte geschafft sein. Auf der anderen Seite ist es laut Karte wohl angenehmer zu gehen. Aber noch ein paar große Gesteinsblöcke, dann muss sich eine ca. 6 m Anhöhe hinaufklettern. Die Basaltstruktur hilft dabei! Ohne Rucksack und Regen würde das Spaß machen, so aber nicht! Oben angekommen, erleichtert und kaputt. Tatsächlich, bis auf Weiteres sieht es nacwp_bd_Island2013_10_03_0519h einem grasigen Untergrund aus. Wobei, sehr weit kann ich nicht sehen. Nun also ein besserer Weg, auch die Spuren des Pfads sind zu erkennen. Immer wieder steinige Passagen und sumpfige Abschnitte. Zudem Bereiche, in denen es durch hohes Gras geht. Sehr feucht, und man sieht den Boden nicht. Auch hier nur langsames Vorankommen.

Die Landschaft: wenig zu sehen. Das Rauschen des Meeres und der Geruch ständig dabei, führt es meist am Ufer entlang. Treibholz versperrt manchmal den Weg. Wetter unverändert. Auch der Weg unverändert bis Húsadalur. Dort steht ein altes Haus, ein neues wird gerade gebaut. 3 Isländer sind dort zugange. Bezüglich des Wetters erfahre ich nur, dass es ähnlich, eventuell etwas besser wird.

„Angriffe“ von Küstenseeschwalben (Arctic Tern) um das Haus herum. Dann geht‘s mit einem „fast Jeep-Track“ weiter. Endlich entspanntes Gehen. Weiterhin Niesel und leichter Gegenwind. Einfache Flussquerung, Schuhe können noch an bleiben. Mittlerweile sind die Schuhe aber sehr nass.

Ich treffe erstmals andere Wanderer auf meiner Tour!! 4 Isländerinnen (eine ca. 24, die anderen 50+) sind auf dem Weg nach Süden. Kurz danach hat der Niesel für einen Moment Pause, nochmals Fotos. Kurz darauf leider eine echte Flussquerung, die sehr viel Zeit kostet. Laufe erst etwas landeinwärts, um eine gute Stelle zu finden. Erfolglos, wieder zurück. Querung ganz ok mit Watschuhen. Dann durch hohes Gras zum original Weg zurück.

Die Schuhe sind so nass, dass ich nochmals stoppen muss und die Socken auswringe. Kurz vor dem Bjarnarfjörður treffe ich 2 Tschechen (auf dem Weg Ófeigsfjörður), danach noch 2 weitere Wanderer, die grußlos durchrennen. Und der Schuh links ist schon wieder nass! Ich befürchte, dass der Schuh nicht mehr ok ist. Vielleicht dringt Wasser durch das Schutzband ein. Ich will aber noch weiter bis zum Anfang des Bjarnarfjörður. Noch 4 km Luftlinie. Kurz vor 19:00 bin ich dort.

Jetzt stünde eine weitere Flussquerung an. Dazu habe ich aber keinen Nerv mehr, daher Schluss an der Südseite des Fjords. Nach dem Dauerniesel (hat wieder eingesetzt) ist ohnehin alles feucht. Zeltaufbau. Puh, endlich im Trocknen. Auch den Schuh versuche ich mit Sekundenkleber und Nylonklebeband zu reparieren. Eine Woche muss der noch halten. Hoffentlich ist das Wetter morgen besser. Hauptsache nicht noch mehr Regen.

…. wieder mal ein 10-Stunden-Tag, Ende gegen 23:00

Bjarnarfjörður – Furufjörður

Etappe 8

Bjarnarfjörður, 31.7.

Aufstehen 7:00 und gut geschlafen. Heute Mittag ist die Halbzeit der Tour erreicht! Ich werde aber etwas abkürzen und nicht an der Küste weitergehen. Stattdessen über den Fluss Bjarnarfjarðará, dann hoch in die Fossadalsheiði bis nach Reykjarfjörður.

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Bjarnarfjarðará

Gegen 9:15 breche ich auf. Zunächst muss die Bjarnarfjarðará gefurtet werden. D.h. ca. 5 Minuten gehen und schon wieder Schuhe aus. Die Hose wird hier ebenfalls ausgezogen. Ich finde eine Stelle, die zwar tief ist aber wenig Strömung hat. Nach einem ersten Flussarm gehe ich direkt über die Wiesen weiter, da noch weitere, aber einfache Furtungen anstehen. Schließlich endlich geschafft. Nun nur den Weg hoch auf die Ebene von Fossadalsheiði. Etwas schwierig, den auf der Karte angegebenen Weg zu finden. Er soll vor irgendeinem Fluss beginnen. Hier gehen aber zahlreiche kleinwp_bd_Island2013_11_02_0540e Bäche hinunter, zudem gibt’s diverse ausgetrocknete Flussbette. Unklar, welcher gemeint ist. Ungefähr gemäß der auf der Karte gefundenen Koordinaten steige ich den grasigen Hang hinauf.

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Reykjarfjörður – noch bei schlechtem Wetter

Von oben werden die teilweise Watt-artigen Bereiche des Bjarnarfjörður deutlich. Auf der Hochebene: deutlich kühler, flach und teils wellig. Sand und Gestein, aber kaum Schneefelder. Insgesamt noch bewölkter Himmel, so dass dies einen ziemlich trostlosen Eindruck macht. 2 Wanderer, die ich am Vortag traf, hatten mir aber immerhin von den Steinwachten berichtet. Diese und auch der Weg sind nun doch recht deutlich zu sehen. Bald geschafft, noch mal Pause bevor es hinunter in den Reykjarfjörður geht. Bin mir noch unsicher, ob ich den dortigen Swimmingpool nutzen soll. Schwimmsachen hab‘ ich nicht mit, das Ganze wäre schon recht aufwendig.

wp_bd_Island2013_11_05_0560Also hinunter, in der Distanz steigt bereits Rauch auf. Ist das vom Swimmingpool? Nein, erst kommt ein echter Geothermal-Bereich. Ein Fluss, überall dampft es. Bereits die erste Stelle, die ich kurz teste ist echt heiß – noch nicht kochend, aber immerhin. In der Nähe ein Hügel mit einem Kreuz. Ein Friedhof oder ein Grab? Später erfahre ich, dass dies die Überreste einer Kirche sind.

Nach Angriff einiger Küstenseeschwalben ist schließlich die Ansiedlung Reykjarfjörður erreicht. Ich versuche, die Örtlichkeit aus den Erinnerungen von vor 10 Jahren wieder zu erkennen. Es gelingt nicht so ganz. Das Wetter ist nunmehr 100% Sonnenschein. Ich passiere längs des Swimmingpools. Aus einer der Häuser tritt eine ca. 55-jährige Frau. Erst die üblichen Fragen, ich erwähne, dass ich vor einigen Jahren bereits einmal hier war. Eine Einladung zum Kaffee folgt. Sie, Erla (sprich „Errdla“) und ihr Mann Sigurjón und eine weitere Frau sind hier jedes Jahr in den Ferien für mehrere Wochen. Diesmal werden sie per Flugzeug nach Ísafjörður zurück fliegen. Ja, es gibt hier tatsächlich eine Flugpiste – 15 Minuten Flugzeit bis Ísafjörður. Außerdem kramen sie noch alte Gästebücher heraus. Tatsächlich, sogar dass Sígrun Valbergsdottir – unsere Führerin damals – vor 10 Jahren bei der Swimmingpool-Geburtstagsparty nebst Gruppe war, ist dort vermerkt. (Die Isländer lassen generell keinen Anlass für eine Feier aus, irgend etwas gibt’s immer. Damals hatte halt der Swimmingpool Geburtstag und wurde 50 oder 60. Voll normaal!!) Neben dem Kaffee gibt es auch noch Pfannkuchen und Kuchen. Toll, diese Gastfreundlichkeit. Ich komme vorbei und bekomme direkt Kaffee und Essen.

Direkt vom Wohnzimmer ihrer Hütte (schon etwas mehr als eine Hütte, eher ein Haus) hat man direkten Blick auf den strahlend weißen Drangajökull. Damals war es nicht mal möglich, die umgebenden Pässe auch nur annähernd zu sehen,

Weiter geht‘s gegen 17:15, ein bisschen Weg will ich ja noch machen. Den Swimmingpool habe ich sein gelassen, kurz vorher war ohnehin noch die zweite Flussquerung des Tages. Der nächste Fjord ist nun der Þaralátursfjörður. Zunächst aber bergauf. Nach der genialen Café-Pause geht‘s mit neuem Schwung weiter. Hinauf auf den Pass, diesmal nicht so hoch (ca. 200 m) und wieder hinunter zur dritten Flussquerung des Tages. Dies ist aber auch Rekord für die gesamte Tour. Recht einfache Querung, aber danach geht es nochmals aufwärts.

Mittlerweile schon nach 20:00, aber das Wetter ist weiterhin super gut, so dass ich gut noch weiter gehen kann. Hinauf, dabei ist der Drangajökull mein Lieblingsfotomotiv. Der Aufstiegsteil liegt im Schatten, daher ist der Aufstieg auf ca. 400 m längst nicht so anstrengend wie ansonsten.

Oben angekommen, liegt unterhalb auch schon Furufjörður. Wenn möglich, möchte ich aber schon vorher ein Zeltcamp finden. Tolle Fotos vom Pass aus, dann steige ich nur ein kurzes Stück ab, bis ich auf eine Hochebene beim Svartaskarð komme und unterhalb eines steilen Schotterhangs campiere.

22:00, das Zelt steht. Ins Zelt, und von hier oben den Sonnenuntergang beobachten. Sieht ziemlich dramatisch aus. Rot, blau, grau; mehr wie ein abstraktes Gemälde. Schaue mir vom warmen Schlafsack aus bis kurz vor Mitternacht den Sonnenuntergang an.

 

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